Steuerliche Aspekte bei Werbegeschenken und Werbeartikeln

Geschenke welche durch Firmen an Kunden, Mitarbeiter und Lieferanten abgegeben werden sind als Sach- bzw. Geldgeschenke zu betrachten. Die steuerliche Betrachtung ist hierbei unabhängig von eventuell geltenden Compliance Regeln. Übersteigt der Wert des Werbegeschenkes einen definierten Freibetrag nicht und ist betrieblich veranlasst gilt diese dann sogenannte Sachzuwendung als Betriebsausgabe und ist steuerlich abzugsfähig. Die Details dieser Regelungen gilt es nun näher zu Betrachten.

Präsente für Angestellte

Präsente für Angestellte sind Betriebsausgaben, allerdings nur solange die Ausgaben 44 € je Mitarbeiter nicht überschreiten.

Aufmerksamkeiten/Gelegenheitsgeschenke = 60 €

- Besonderer Anlass z.B. Hochzeit, Geburtstag oder ähnliches

- Mehrmals im Jahr möglich

- 60 € = Freigrenze

- Brutto

Sachbezug 44€ monatlich

- 44 € = Freigrenze

- Ohne besonderen Anlass

- Brutto

Werbegeschenke für Alle

Grundsätzlich ist bei den Empfängern zu unterscheiden:

Für Arbeitnehmer und Angestellte des eigenen Betriebs gilt eine sogenannte Freigrenze von 44€ (inklusive Mehrwertsteuer) pro Monat und Mitarbeiter. Für Kunden und Lieferanten gilt die Freigrenze von 35€ per anno und Person.

Der Bundesfinanzhof hat mit dem Urteil vom 16.10.2013 – VI R 52/11 klargestellt, dass sich § 37b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG auf alle Geschenke bezieht (außer Streuartikel unter 10€, gem. BMF vom 19.05.2015) Auch sie sind, wenn der Empfänger sie nicht versteuern sollen muss, pauschal vom Schenker zu versteuern.

D.h. bei Geschenken <10€/>35€/<35€/ muss der Empfänger das Geschenk versteuern, falls vom Schenker keine pauschale Versteuerung vorgenommen wurde.

Was wenn der Artikel diesen Wert überschreitet?

Für Arbeitnehmer gilt: Sollten sie die Ausgaben höher ausfallen muss der Mitarbeiter bzw. Sie als Unternehmen die Lohnsteuer dafür abführen. -> oder pauschale Versteuerung.

Für Kunden und Lieferanten gilt: Überschreiten Sie diesen Betrag so wird die gesamte Ausgabe eine nichtabzugsfähige Betriebsausgabe. (Vorsteuer bei Geschenken über 35 € nicht abzugsfähig)

Hierbei gilt das Überschreiten der Freigrenze für den gesamten Betrag, es handelt sich also nicht um einen Freibetrag.

Streuartikel

Als Streuartikel werden beispielsweise bedruckte Kugelschreiber, Feuerzeuge mit Logo oder Taschenrechner mit Doming gesehen. Der Wert dieser Artikel die meist dem täglichen Unternehmensbedarf zuzuordnen sind ist meist deutlich geringer. Bleibt der Wert Netto unter 10.-€, so muss keine der beiden Parteien Einkommensteuer entrichten. Dann zählen sie zu den Betriebsabgaben.

Was wenn dieser Wert überschritten wird?

Übersteigt der Wert des Geschenkes die Grenze von 10.-€, muss es versteuert werden, diese Aufgabe hätte dann der Beschenkte zu tragen. Sollten sie nun darüber nachdenken diese Aufgabe für Ihren Geschäftspartner übernehmen wollen, haben Sie als Schenkender die Möglichkeit über die sog. Pauschalversteuerung. Damit nicht versehentlich Sie und Ihr Kunde das Geschenkte versteuern, sollten Sie eine Mitteilung an den Beschenkten geben.

Regeln der Pauschalverteuerung

Sie könne die Steuern für Ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten übernehmen und müssen dafür 30% des Gesamtwertes abführen. Hierfür zählen Sie die Bruttowerte aller Geschenke eines Jahres an den Kunden zusammen. Diese Zuwendungen müssen betrieblich veranlasst sein und kleiner sein als 10.000.-€. Der Betrag wird dann am Ende des Jahres über die Lohnsteuer abgeführt.

Benötigte Dokumentation

Als Schenkender müssen Sie die Aufwendungen pro Geschenk einzeln aufzeichnen und innerhalb von 10 Tagen auf einem gesonderten Ausgabe Konto verbuchen, der Name des Beschenkten muss in diesem Buchungssatz erkennbar sein.

Lovely Presents hilft Ihnen gerne dabei die passenden Werbegeschenke zu finden um auch Ihre Buchhalter glücklich zu machen.

 

online 05/2016 lovely-presents.de

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